Unser Stand auf dem Höchster Weihnachtsmarkt 2017

Am 1. Adventswochenende, vom 2. bis zum 3. Dezember 2017, fand in der Höchster Altstadt traditionell der Weihnachtsmarkt der Vereine  statt.

Natürlich war auch die Bürgervereinigung Höchster Altstadt wieder mit IHREM Stand an der Schule am Justinusplatz  vertreten.

Am Samstag trafen sich die Helfer gegen 9.00 Uhr zum Aufbau des Zeltes und Einrichtung des Standes. Ab 10.30 Uhr wurde  dann eingeräumt. Somit konnte sich unser Stand rechtzeitig zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes den Besuchern präsentieren.  Unser sehr reichhaltiges Angebot kam auch in diesem Jahr bei den Standbesuchern wieder sehr gut an. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass viele der angebotenen Sachen von der Kreativgruppe in langer Arbeit selbst entwickelt und gefertigt wurden.  Bei winterlichen Temperaturen und adventlicher Atmosphäre konnten wir uns über  regen Besuch und Umsatz freuen.
Wie immer, kommt der Überschuss der Arbeit der Bürgervereinigung zu Gute.

An dieser Stelle möchte der Vorstand der Bürgervereinigung Höchster Altstadt allen Helfern und Helferinnen, aber auch all denen, die durch den Kauf unserer Artikel, unsere Arbeit unterstützt haben, recht herzlich danken.

Text: Wolfgang Weber
Bilder: Ada-Maria Mathe und Walter Kutz.

Infobrief März 2017

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2017 im aktuellen Infobrief, viele Veranstaltungstermine sowie der Bericht zum Herbstausflug 2016! Bereits jetzt steht der Infobrief hier zum DOWNLOAD zur Verfügung. Alle Mitglieder der Bürgervereinigung bekommen die Ausgabe selbstverständlich wie gewohnt per Post zugestellt.

Infobrief August 2016

Auch in unserer Augustausgabe des Infobriefs gibt es wieder einiges zu berichten. Neben Infos zum Tag des offenen Denkmals geht es auch  um den diesjährigen Herbstausflug. In diesem Jahr ist der Herbstausflug zeitlich so abgestimmt, dass auch Familien mit Kindern das Programm nutzen können. Ein vielfältiges Programm bietet Spaß und Erlebnisse auch für die kleinsten Mitglieder!

 

Um Anmeldung wird zeitnah per E-Mail oder telefonisch gebeten.

 

Die aktuelle Ausgabe des Infobriefs steht hier zum DOWNLOAD zur Verfügung. Alle Mitglieder der Bürgervereinigung bekommen die Ausgabe selbstverständlich wie gewohnt per Post zugestellt.

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2016

 

Liebe Vereinsmitglieder,

wir möchten Sie sehr herzlich zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung einladen. Sie findet statt am

Montag, dem 21. März 2016, um 19.30 Uhr

im Kapellensaal des Bolongaropalastes, Bolongarostraße 109, Frankfurt-Höchst. Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Festlegung der Tagesordnung
  2. Gedenken der verstorbenen Vereinsmitglieder
  3. Geschäftsbericht des Vorstands
  4. Bericht der Kassenwartin
  5. Prüfbericht der Revisoren
  6. Diskussion zu den Berichten
  7. Entlastung des Vorstands
  8. Wahl der Revisoren
  9. Wünsche und Anträge
  10. Verschiedenes

Anträge zur Jahreshauptversammlung müssen schriftlich bis spätestens 14. März 2016 unter der Anschrift: Bürgervereinigung Höchster Altstadt e. V., Wed 13, 65929 Frankfurt
oder per E-Mail: vorstand(at)alt-hoechst.de eingegangen sein.

 

Mit freundlichen Grüßen

Bürgervereinigung Höchster Altstadt e.V.

Torben Semmler

1. Vorsitzender

 

Magdalene Linkies

Stellv. Vorsitzende

Ausgehen im gallischen Dorf

Schlosscafé-Betreiber Holger Häusser eröffnet den Schwan. Das Traditions-Wirtshaus soll wieder ein gutbürgerliches Lokal sein. Höchst ist ein Stadtteil mit ausgeprägter Kneipen-Kultur.

Der Schwan macht wieder auf. Schlosscafé-Betreiber Holger Häusser hat das Wirtshaus übernommen. Ende kommender Woche möchte er eröffnen. Allerdings plant er ein „Soft Opening“. Das heißt, er will keinen festen Termin ankündigen, sondern einfach nur aufschließen. Dann tritt er womöglich vor die Tür und ruft laut: „Überraschung!“

Eine freudige Nachricht ist das allemal für die Höchster. Der Schwan hat Tradition. Die Kneipe mit gemütlichem Schankraum (49 Plätze), Raucherzimmerchen und kleiner Terrasse war lange eine beliebte Anlaufstelle auf dem Schlossplatz, zusammen mit der Alten Zollwache und dem Bären. 2013 wurde es ruhiger um das Lokal. Das Konzept von Häussers Vorgänger ging nicht auf. Der neue Betreiber möchte nun zurück zu Bewährtem. Das einstige Brauhaus von 1637 soll wieder ein gutbürgerliches Lokal sein. Die Einrichtung: altes Holz, „wir wollen kein Schickimicki“, sagt Häusser.

Das würde auch nicht zu Höchst passen. Die Geschichte, wie Häusser Schwan-Pächter wurde, ist dagegen typisch für den Stadtteil. „Als ich gehört habe, der Schwan wird frei, habe ich mich sofort beim Eigentümer beworben.“ Allerdings meldete auch Frank Wellert vom benachbarten Bären Interesse an. „Ich kenne den Frank schon lange“, sagt Häusser, also hat er ihn einfach auf den Schwan angesprochen. Und prompt stellt sich heraus: Wellert hat sich nur um das Lokal bemüht, damit keine Spielhölle dort einzieht.

Die Wirte haben sich schnell geeinigt, Wellert habe sich sogar beim Hausbesitzer für Häusser eingesetzt. Mehr noch: „Er hat mir gute Tipps gegeben. Wellert hat 30 Jahre Erfahrung“, sagt Häusser bewundernd. Auch mit Michael Voss von der Alten Zollwache versteht sich Häusser gut. „Wir sind keine Konkurrenten“, stellt er klar. „Wir wollen uns auch preislich nicht unterbieten.“

Der Zusammenhalt sei eben groß im Stadtteil. „Wir unterstützen uns gegenseitig.“ Häusser ist selbst gut vernetzt. Seit fünf Jahren betreibt er den Schlosskeller und das Schlosscafé nebst Biergarten. Er ist Festwirt beim Schlossfest, im Förderverein des Neuen Theaters, bei der Initiative pro Höchst, im Förderverein der Kinderklinik. Es sei wichtig, dass die Institutionen dem Stadtteil erhalten bleiben, sagt Häusser. Davon profitierten alle. Häusser zitiert Peter Abel vom Vereinsring: „Unser kleines gallisches Dorf“, nenne der Höchst gerne.

Der Vergleich mit dem Dorf aus dem berühmten Asterix-Comic ist doppelt zutreffend: Nicht nur wehren sich die Höchster gegen Fremdbestimmung aus dem Römer. Sie feiern auch gerne. „Die Höchster sind ausgehfreudig“, sagt Häusser. Gut für ihn und seine Mitstreiter auf dem Schlossplatz. Dazu kommen noch die vielen Beschäftigten der Industrie und Banken, die einen Mittagstisch besuchen. Und im Sommer strömen die Ausflügler und Radler herbei. „Das Mainufer ist attraktiv“, sagt Häusser, auch das Neue Theater ziehe viele Menschen an.

Im Schwan werden sie künftig eine einfache Speisekarte vorfinden. Grüne Soße wird es geben, Bratwurst mit Püree, Rouladen mit Rotkohl, Frikadelle mit Kartoffelsalat. Die Zutaten kommen vom Höchster Markt. Außerdem wird das Küchenteam eine Wochenkarte anbieten, mit „ein bisschen gehobeneren Speisen“.

Jazzkeller als neues Standbein

Häusser hat Köche mit interessanter Vita für sein Projekt gewinnen können: Daniel Engel (43) hat im Hessischen Hof gelernt, bei Käfer Catering gearbeitet und im Club Living. Richard Wangler (44) hat im Hotel Astoria in Leipzig gelernt, zuletzt im Textor in Sachsenhausen gearbeitet. Häusser kann selbst mit einer interessanten Vita aufwarten. Eigentlich ist er Industriekaufmann. Sein Vater hatte ein Geschäft für Farben, Tapeten, Teppichboden. „Ich habe im Laden geholfen, bin schon als Kind oft mit auf Baustellen gewesen.“ Später war er im Außendienst für den Großhandel tätig. Bis er ein Gewerbe für Trockenbau anmeldete. Häusser hat einfache Malerarbeiten übernommen, Reparaturen nach Bränden oder Wasserschäden, hat mehr und mehr handwerkliche Aufgaben gemeistert. „Das ist richtig gut gelaufen.“

In der Zwischenzeit hat sich Papa Häusser aber ein neues Standbein erarbeitet. Er hat im Gewölbe unter der Schlossterrasse einen Jazzkeller eingebaut, für den neue gegründeten Club der Jazzfreunde. Ganz pragmatisch hat Häusser Senior bei der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz angefragt, ob das gehe. Und es ging. 2009 hat er die alte Remise zugemietet. „Das war ein unrenovierter Abstellraum“, sagt Häusser Junior. Heute ist es ein kleines Café plus Biergarten.

Mit der Zeit häuften sich die Anfragen, ob der Schlosskeller für Feste zu mieten sei. Ist er. Und das immer öfter. Häusser Junior musste also wieder aushelfen. Erst am Wochenende, dann auch unter der Woche. „Dann war ich auf einmal mehr im Nebenjob tätig als im Hauptberuf“, sagt Häusser. 2010 hat er den Gastrobetrieb schließlich komplett übernommen. „Mein Vater ist ja nicht mehr der Jüngste.“ 2015 folgt nun der nächste Streich: Ein Restaurant. „Ich freue mich drauf“, sagt Häusser.

 

 

Quelle: http://www.fr-online.de/frankfurt/frankfurt-hoechst-ausgehen-im-gallischen-dorf,1472798,32899702.html

 

Bürgervereinigung ehrt Renate Grossbach

 

 

Die Bürgervereinigung Höchster Altstadt hat ihrer Mitgründerin, dem langjährigen Vorstandsmitglied Renate Grossbach, für ihre Verdienste um den Verein gedankt. Grossbach war seit der Gründung 1971 im Vorstand der Bürgervereinigung aktiv und wurde 1992 mit der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. Von der Bürgervereinigung gab es für sie jetzt einen Blumenstrauß und ein Gutschein für die Oper.

Seit März wird die Bürgervereinigung von einem neuen Vorstand geführt (wir berichteten). Der bisherige Vorsitzende Wolfgang Weber war nach 15 Jahren nicht zur Wiederwahl angetreten. Er unterstützt den Verein allerdings weiterhin als neuer Schriftführer. „Ich möchte mich ausdrücklich für das jahrelange Engagement des ehemaligen Vorstands bedanken. Ohne diesen wäre unser Verein natürlich nicht das, was er heute ist“, sagt der neue Vorsitzende Torben Semmler: „Ich denke, dass viele Werte, die einen Verein ausmachen, mit der Zeit übersehen werden können. Dem möchten wir entgegenwirken, und ich kann Ihnen versprechen, dass der neue Vorstand aufmerksam und mit frischem Wind die Dinge, die auf uns zukommen, mit bestem Wissen und Gewissen erledigen wird.“ Das sei jedoch nur mit Hilfe der Mitglieder möglich: „Jede kleine Unterstützung, sei es zum Beispiel beim jährlichen Weihnachtsmarkt, der Erstellung von kurzen Beiträgen für unsere Website oder der Unterstützung beim Versand der Vereinspost ist viel wert.“

Um die Geschichte des Vereins und die von Höchst für Interessierte greifbar machen zu können, wird es bald einen moderierten Themenabend mit Renate Grossbach geben. Sie wird mit weiteren „Alt-Höchstern“ aus der Vereinsgeschichte und der Entwicklung von Höchst berichten. Den Termin wird die Bürgervereinigung Höchster Altstadt zeitnah bekanntgeben: www.alt-hoechst.de.

Artikel vom 30.07.2015, 03:30 Uhr (letzte Änderung 30.07.2015, 03:36 Uhr)
Artikel: http://www.fnp.de/lokales/main-taunus-kreis/Buergervereinigung-ehrt-Renate- Grossbach;art676,1517048
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